Leben

Ohrenschmaus - Podcasts zum interessierten Lauschen

Ab 21 – Deutschlandfunk Nova

Nein, hier gibt es kein FSK ab 21. Der Podcast bzw. Live-Sendung gibt’s immer Montag bis Freitags ab 21 Uhr. Interessante Menschen erzählen ihre Geschichten.

Von der Suche nach der Liebe bis hin zu kreativen Ideen im Job – der kleine AHA-Moment ist garantiert.

 

 

Die Lösung – der Psychologie Podcast

Du möchtest dich selbst besser kennenlernen? Es gibt nicht die „eine“ Lösung aber durch die Anregungen in diesem Podcast kannst du dein Chaos in deinem Kopf oder bei deinen Gefühlen etwas Ordnung reinbringen.

 

Im Namen der Hose

Keine Angst, hier wird nicht hinter vorgehaltener Hand über Sex geredet – sondern offen und mit sehr viel Humor. Der Aufklärungspodcast geht nicht nur der Frage nach „Was macht an?“ oder „Wie siehts da untenrum aus?“ sondern auch „Wie will ich meine Beziehung gestalten?“. Ein ziemlich gut aufklärender Podcast, ohne dass die Moralkeule geschwungen wird und das einem die Schamesröte ins Gesicht steigt.

 

Pumuckl – ein Hörspielklassiker

„Was sich reimt ist gut“ meinte der Pumuckl als er seinen Auftritt in dem berühmte Meister-Eder-Werkstatt hatte. Übrigens war das im Hinterhaus der Widenmayerstraße 2 im Lehel in München. Der Podcast holt einen durch die Streiche des kleinen Kobolds in die eigene Kindheit zurück. Und wenn man genug hat, macht man es wieder Pumuckl: „Ich geh schaukeln“.

 

Alle Podcasts findet ihr auf allen gängigen Podcast-Plattformen.

 

Ein Bart für die Männergesundheit

Als ich vor zehn Jahren mein Abitur machte, konnte man bei den älteren Jungs an meiner Schule ein seltsames Phänomen beobachten: pünktlich zu Beginn des Novembers kamen alle sauber rasiert in den Unterricht, um sich dann bis Ende des Monats einen – manchmal mehr, manchmal weniger – imposanten Schnurrbart wachsen zu lassen. Die Lebensdauer dieses Gesichtsschmucks war bei den meisten zwar dann relativ begrenzt, der symbolische Gehalt der Geste aber auf jeden Fall gegeben. Denn, was wie ein Spleen von pubertären und spät-pubertären jungen Männern wirken mag, hat einen ernsten Hintergrund: die Teilnahme am sogenannten „Movember“, einer weltweiten Aktion, die auf das Thema der Männergesundheit aufmerksam machen will.

Entstanden ist der Movember (zusammengesetzt aus „moustache“= Schnauzbart und November) im Jahr 2003 in Australien und hat sich seit dem über die ganze Welt verbreitet. Die Aktion soll ein Bewusstsein für spezifische Männerleiden schaffen, ein spezielles Augenmerk liegt dabei auf Hodenkrebs, Prostatakrebs und psychischer Gesundheit. Bei letzterer sticht vor allem die stark erhöhte Suizid-Rate heraus, bei welcher sich weltweit ungefähr jede Minute ein Mann das Leben nimmt.

Die Webseite zum Movember informiert über die Krankheitsbilder, klärt über Hilfsmöglichkeiten auf und lädt zur Beteiligung an Aktionen wie dem Schnurrbart wachsen lassen oder „Move for Movember“ - einer Challenge, 60 km für die 60 Suizide pro Stunde zu laufen- ein. Inzwischen kann man sich auch per App beteiligen und so ganz leicht das oft unterschlagene Thema „Männergesundheit“ ins Bewusstsein bringen. Alle Infos dazu findet man unter https://de.movember.com/?home.

Weniger ist mehr?!

Wenn man auf Google nach Minimalismus sucht findet man über 7,7 Millionen Suchergebnisse. Ganz schön Paradox für ein Thema, bei dem es ja eigentlich um Reduktion geht. Was diese Zahl jedoch zeigt ist, wie groß in unserer Zeit der ständigen Verfügbarkeit und des überflussreichen Konsums die Sehnsucht nach dem Wesentlichen ist.

Denn das ist es, worum es im Grunde beim Minimalismus geht. Nicht um Verzicht oder darum, alles wegzuschmeißen und ein asketisches Leben zu führen. Es geht vielmehr darum, ein Mehr im Leben zu haben als ein Weniger.

Mehr bedeutsame Ding, mehr Lebensfreude, mehr Platz für die wichtigen Dinge des Lebens. So lautet ein Grundprinzip, nur Dinge zu besitzen, die einem Freude bereiten. Und hier kannst auch du ganz einfach anfangen: Nimm einmal bewusst die Dinge, die du besitzt, in die Hand und spüre nach, welches Gefühl sie in dir auslösen. Wenn es positiv ist, ist es wert es zu behalten. Wenn nicht, wäre hier vielleicht die Möglichkeit, etwas Balast aus deinem Leben zu nehmen.

Angeblich hat Michelangelo über sein Meisterwerk, den David, gesagt, er habe von Anfang an in dem Marmorblock gesteckt und er habe nur das Überflüssige entfernt. Ich finde das eine schöne Sichtweise, um auf das Leben zu Blicken: Wenn man das Unnötige entfernt kommt das wahre Leben zum Vorschein!

Kritischer Konsum klingt Klasse!

Erdbeeren im Winter, Coffee to go für 1,00 € und meine Zinsen von der Bank kommen aus Geschäften der Rüstungsindustrie – schöne neue Welt!

Toll für mich, aber mein Verhalten hat Konsequenzen für andere Menschen. Sie leiden aufgrund internationaler Handelsbeziehungen an den Folgen von Landgrabbing, Trinkwasserarmut und Pestizidbelastungen im Erbgut bis hin zu Krieg. Vor meiner Haustür hat das zusätzliche Auswirkungen: Bauernhofsterben auf dem Land und der Tante-Emma-Laden um die Ecke schließt.

Zeit umzudenken

Die Rolle des Konsumenten in der Welt des neuen, schönen und glitzernden Konsums heißt auch, mit dem Einkaufskorb und seinem Kaufverhalten Verantwortung übernehmen zu lernen.

Jedes Produkt oder Dienstleistung hat eine Vergangenheit und als Konsument bin ich verantwortlich die Geschichte dahinter zu wissen, d.h. das wie, wo und wer sollte einem Bewusst sein.

Der Artikel soll kein böser „Finger – Zeig“ sein, sondern motivieren selbst zu einem Vorbild für andere zu werden. Nach dem Motto: „Tu Gutes und sprich drüber“ sollen Leute zum Nachdenken und Nachahmen aufgefordert werden.
 

Ein kleiner Schritt für mich aber ein Großer für die Menschheit!

Einfache Tipps für den Alltag:

  1. Leitungswasser trinken
  2. Plastik meiden - eigenen Stofftasche zum Einkaufen benutzen
  3. Einfach mal nichts kaufen – Bewusster Konsumieren
  4. Saisonal einkaufen

Frische Erdbeeren im Dezember, da stimmt doch etwas nicht

  1. Fairer Kaffee und der Morgen kann gut starten
  2. Coffee to STAY – oder nimm deinen eignen Kaffeebecher mit
  3. Lokal statt überregional einkaufen – dem Laden um die Ecke hilfts
  4. Zu gut für die Tonne – Lebensmittel nicht verschwenden
  5. Krötenwanderung – Leg dein Geld bei einer ökologisch-fairen Bank an
  6. Omas Hausmittel sind unschlagbar beim Putzen – Essig, Zitronensäure und Soda verwenden statt teurer Chemiekeulen
  7. ÖPNV, Radl oder zu Fuß – Es gibt viele Wege eine Beziehungspause zum Auto einzulegen
  8. DIY – Sei stolz auf deine selbstgemachten Projekte wie eine Mütze oder Marmelade
  9. Sein statt Haben – Eine Jahreskarte für die Bücherei
  10. Powerduschen – je kürzer und kälter desto weniger Wasser und Energie
  11. Mehrweg für mehr Wert – Einwegflaschen haben ausgesorgt
  12. Getrennte Wege gehen – Ladekabel und Steckdose sollten sich nicht sehen, wenn kein Gerät angeschlossen ist

 

Linktipps:

www.utopia.de

www.cradle-to-cradle.de

www.kritischer-konsum.de

www.nachhaltiger-warenkorb.de

Urlaub 2020

Urlaub 2020?
 

Ins Ausland? Lieber nicht, kann ja in Quarantäne landen
In Deutschland? Die Strände sind ja auch schon voll und Städtetrip im Hochsommer?
Sommer zu Hause? Warum nicht, kann auch schön sein und entspannend
 

Doch auf was habe ich Lust?

  • Endlich mal was schaffen, was man lange vorhatte (weißeln, Hobby anfangen, lustige Kurse belegen)
  • Alle Bücher lesen, die ich mal geschenkt bekommen habe oder mir schon lang vorgenommen habe zu lesen
  • Jeden Tag mit anderen Freunden treffen und den Sommer genießen
  • Neue Leute kennenlernen
  • Oder einfach mal nichts tun und den ganzen Tag im Bett oder auf der Couch gammeln

Ein paar Tipps für Sommerwetter:

  • Isar im nördlich von München (nicht so überfüllt wie im Englischer Garten)
  • Radtour in den Biergarten
  • Besondere Stadtführungen (z.B. vom Museum of urban and contemporary art)
  • Open Air Kino (z.B. Sonne Mond & Sterne)  

Ein paar Tipps für Schlechtwetter:

  • Spieleabend mit Freunden & Lieferservice
  • Gute Filme oder Musik Zuhause genießen
  • Escape Games (online oder analog)


Es gibt viele Möglichkeiten und Ideen für einen Urlaub Zuhause. Wichtig ist nur sich zu überlegen was würde ich in meinem Urlaub normalerweise machen? Ausschlafen? Essen gehen? Freunde treffen? Museen besuchen? Handy ausmachen? Oder einfach den ganzen Tag am Strand liegen?

Egal was es ist, mach es in deinem Urlaub Zuhause genauso und nimm dir frei von deinem Alltag!

Umsonst und Draußen

Ausflugstipps im S-Bahn-Bereich

Das versunkene Dorf

Hört sich nach Atlantis an, ist aber Fröttmaning. Aufgrund von Müll wurde das Dorf verlagert, bis auf die Kirche und ihren künstlerischen Doppelgänger ist nicht mehr viel über aber es trotzdem spannend dort spazieren zu gehen. Auf dem Deponiehügel, dort wo das Windrad sich dreht hat man einen genialen Ausblick, ideal zum Picknicken.

Wer noch etwas Ruhe von der Autobahn möchte, kann einen Abstecher zur Fröttmaninger Heide machen. Ein Naturschutzgebiet auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz, deswegen die ausgewiesenen Wege nicht verlassen. Einfach U-Bahnstation Fröttmaning links verlassen und schon steht man in der Natur.

Kurt-Landauer-Weg 8, 80939 München-Fröttmaning

ÖPNV: U6, Haltestelle Fröttmaning, Richtung Stadion gehen, rechts über die Brücke.

 

Der lebendige Friedhof

Einen besonderen Besuch kann man dem Ostfriedhof abstatten. Neben berühmten Persönlichkeiten, die hier ihre letzte Ruhe fanden (z.B. Modeschöpfer Rudolf Moshammer oder König Ludwigs Leibarzt Dr. Gudden) sind die Bauwerke mit Brunnen und Balustraden schön anzusehen.

St. Martin-Str. 1, 81541 München-Obergiesing

ÖPNV: Tram 15, Haltestelle Ostfriedhof; S7, Haltestelle St.-Martin-Str.

 

Pasing – Venedig – und zurück

Wer das Gefühl von Urlaub in Venedig ohne Touristen möchte, kann sich in Pasing dem großen Vorbild sehr Nahe sein. Ein Viertel durchzogen von der Würm lässt einen vermuten in der venezianischen Stadt zu sein.

Planegger Str. 64, 81241 München-Pasing

ÖPNV: alle S-Bahnen, Haltestelle Pasing, Bus 265, Haltestelle Planegger Str.

Umsonst & Draußen

Ausflugstipps im S-Bahn-Bereich

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