Leben

Vom Zauber des Machens – Faszination Mikro-Abenteuer

Abenteuer. Allein das Wort weckt schon Kribbeln im Bauch und Bilder von Reisen in unbekannte Länder oder aufregende Aktivitäten im Extremsport-Bereich. Doch es muss nicht immer gleich das Besteigen des Mount Everest oder ein Fallschirmsprung sein, um Abenteuer erleben zu können. Eine wachsende Gruppe von Menschen, auch hier in Deutschland, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Abenteuer „alltagstauglich“ zu machen. Die Erlebnisse, die sie dabei kreieren, nenne sie „Mikro-Abenteuer“. Der Begriff ist dabei die wörtliche Übersetzung des englischen „Microadventures“, dem Titel eines Buchs das britischen Abenteurers Alastair Humphrey, der damit im Jahr 2014 den Trend so richtig gestartet hat.

 

Feste Regeln, was als Mikro-Abenteuer gilt, gibt es nicht. Humphrey bezeichnete mit dem Begriff in seinem Buch alle Outdoorunternehmungen, die „kurz, einfach, lokal, günstig und trotzdem aufregend, lustig, herausfordernd, erfrischend und bereichernd”sind. Es geht also in erster Linie darum, nicht weit weg fahren und viel Geld und Zeit investieren zu müssen, um etwas besonderes Erleben zu können.

 

Der Deutsche Christo Förster, der einer der stärksten Botschafter für Mikro-Abenteuer in Deutschland ist, hat für sich selbst folgende Spielregeln festgelegt:

 

  1. Nur öffentliche Verkehrsmittel inkl. Bahn (kein Auto, kein Flugzeug)
  2. Draußen übernachten (ohne Zelt)
  3. insgesamt maximal 72 Stunden unterwegs sein
  4. und natürlich #leavenotrace – alles wieder so verlassen, wie ich es vorgefunden habe.

 

In seinen Büchern beschreibt er einige Ideen, wie man sein ganz eigenes Abenteuer vor der Haustür gestalten kann. Das reicht dann von der Besteigung des höchsten Punktes im eigenen Landkreis über eine Nacht-Radltour in die nächste Großstadt bis hin zum Übernachten in der Hängematte im Wald.

Eine besondere Form ist das „5- to -9 Abenteuer“, bei dem man sofort nach Arbeitsende zum Abenteuer aufbricht und nach einer Nacht voller Erlebnisse am nächsten Tag wieder im Büro auf der Matte steht. So kann auch eine normale Arbeitswoche mit Erinnerungen fürs Leben bereichert werden.

Wenn ihr selbst einmal ein Mikro- Abenteuer erleben wollt findet ihr im Internet viele Ideen und Anregungen, was andere Abenteurer schon so alles erlebt haben. Oder ihr schaut euch eure ganz persönliche Umgebung an, und geht dort einfach mal auf Entdeckungstour. So oder so, das wichtigste ist: Einfach mal machen!

Wir wünschen euch viel Spaß bei euren Abenteuern im Sommer!

 

P.S. Wir sind neugierig! Wenn ihr ein Mikro-Abenteuer durchführt erzählt uns doch gerne davon oer schickt uns Fotos davon auf Insta. Ihr findet uns dort unter @junge_erwachsene_muenchen.

Was heißt eigentlich „nachhaltig Leben“?

Das Thema Nachhaltigkeit ist inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen und in unserem Alltag präsent. Firmen bemühen sich um das Image eines nachhaltigen Unternehmens, Parteien legen in ihren Wahlprogrammen Konzepte für mehr Nachhaltigkeit fest und auch die einzelnen Menschen versuchen, ein nachhaltigeres Leben zu Leben. Doch was bedeutet „Nachhaltigkeit“ eigentlich und was ist mit einem „nachhaltigen Leben“ gemeint?

Ursprünglich stammt der Begriff aus der Forstwirtschaft und wurde z.B. bereits 1560 in der kursächsischen Forstordnung erwähnt. Dort war mit Nachhaltigkeit gemeint, längerfristig zu denken und nur so viel Holz zu entnehmen, wie nachwachsen kann. Dies gewährleistet, dass die natürliche Regenerationsfähigkeit des Waldes erhalten bleibt und so die Waldbestände auch auf längere Frist gewährleistet sind. Schon in diesem Kontext wurde auch von Carl von Carlowitz das Dreieck bzw. das Drei-Säulen-Modell von Ökologie, Ökonomie, und sozialer Gerechtigkeit entwickelt, das auch heute noch Anwendung findet.

Die Idee der Nachhaltigkeit geht also über den reinen Umweltschutz hinaus und hat ebenso die Generationengerechtigkeit (genug Ressourcen auch in der Zukunft) und die soziale Gerechtigkeit (genug Ressourcen zum Leben für alle Menschen) im Blick. So wird ein weites Feld aufgespannt, um auf seine*ihre eigene Art und Weise aktiv zu werden und nachhaltig zu leben.

Mit einem nachhaltigen Lebensstil ist dann Alles gemeint, was zu einer der Dimensionen beiträgt. Möglichkeiten, hier aktiv zu werden gibt es viele. Was alle gemeinsam haben ist, erstmal ein Bewusstsein für die Wichtigkeit des Themas zu erlangen und dann bewusst zu handeln und zu leben.

 

Viele gute Ideen, was ihr dazu machen könnt, findet ihr z.B. hier:

 

https://spiegeldich.net/nachhaltig-leben-anleitung

 

 

Quellen:

https://gopandoo.de/blogs/blog/was-bedeutet-nachhaltigkeit-verstehen-bewegen-nachhaltig-leben

https://www.wir-leben-nachhaltig.at/aktuell/detailansicht/nachhaltigkeit

Ich kann nicht mehr! Tipps gegen Corona-Frust

Es zermürbt einen, dass die Pandemie uns seit über einem Jahr das Leben einschränkt. Wie gehen wir mit der Corona-Müdigkeit am besten um?

 

3 Tipps um mental fit zu bleiben

  • Regelmäßig Kontakt zu anderen Menschen halten, das hebt die Laune und hält uns psychisch gesund. Egal ob live, per Telefon oder via Skype es ist wichtig sich mit anderen auszutauschen.
  • Regelmäßige Bewegung bringt nicht nur unseren Körper in Schwung sondern lüftet auch die Gedanken im Kopf.
  • Tagesroutine schaffen. Arbeits-, Freizeit- und Einschlafzeiten festsetzen und damit eine verlässliche Struktur für den Alltag gestalten.

Wenn die Niedergeschlagenheit länger als zwei Wochen andauert, raten wir dir professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen und sich an deine*n Hausarzt*in zu wenden.

Weitere Hilfsangebote:

 

Telefonseelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/ 111 0 111 oder 0800/ 111 0 222

 

Krisenchat

www.krisenchat.de

Frühjahrsputz mal anders

Die Temperaturen steigen und meine Laune auch. Langsam bekomme ich Lust wieder rauszugehen, in die Sonne zu gehen aber auch mal wieder so richtig auszumisten. Aber das große Ausmisten in der Wohnung ist gar nicht so lange her und irgendwie finde ich fast nichts, was in den Müll kann, also fange ich an, mein digitales Leben auszumisten.

Als erstes bestelle ich alle Newsletter ab, die ich schon lange nicht mehr geöffnet habe oder mich nicht mehr interessieren. Im Anschluss lösche ich alle Mails die nicht mehr wichtig sind und in meinem Postfach nur Platz brauchen. Alles was wichtig ist landet im richtigen Ordner. Zum Schluss folgen alle veraltete Mail Adressen.

Nun hat mich die Lust gepackt und als nächstes ist mein Handy dran und alle Apps, die ich sehr selten nutze oder schon total veraltet sind.  Ebenfalls müssen ein paar Spiele- und Shopping Apps dran glauben. Danach sind Instagram und Facebook dran, ich schaue mir an, wem ich folge und ob mein Feed für mich noch einen Mehrwert hat.

Da ich gerade so im Flow bin, nehme ich mir auch meine Fotogalerie vor und das dauert dann doch ein bisschen länger als geplant. Alle Bilder und Videos einmal durchschauen und alle Bilder, die mir nichts bedeuten oder mit denen ich keine Erinnerungen verbinde, werden gelöscht. Zwischenzeitlich nervt mich WhatsApp sehr, da es jedes Bild automatisch speichert und ich sehr, sehr viele Bilder davon lösche… Aber am Ende fühlt es sehr gut an, auch mal digital ein bisschen „Frühlingsputz“ gemacht zu haben und zur Belohnung drucke ich die schönsten Bilder aus und hänge sie auf.

Egal ob du einen klassischen oder digitalen Frühjahrsputz machst, gute Musik hilft immer dabei 😉

 

Unsere Putz-Hits: Musikalische Motivation für den Haushalt

Verwandle deine Unlust in deine Superpower beim Putzen! Nutze unsere Putz-Playlist:

  • Wellerman – Sea Shanty/ Nathan Evans    
  • Der letzte Tanz                Bosse
  • Friday (feat. Mufasa / Hypeman)              Dopamine Re-Edit
  • Splish Splash     Bobby Darin
  • Tanz aus der Reihe!        SDP, Weekend
  • Feel ist still         Portugal. The Man
  • Think                    Aretha Franklin
  • Vincent                Sarah Connor
  • Ghostbusters     Ray Parker Jr.
  • Don´t stop me now        Queen
  • Head Shoulders Knees & Toes   Ofenbach & Quarterhead feat. Norma Jean Martine
  • Mamma Mia      ABBA
  • Trau dich            Berge

https://www.youtube.com/playlist?list=PLdy1YyuZWWjwUXIhcKhlyU-3_themrDHp

und los geht´s!

Tipps zur Steuererklärung

Neues Jahr, neues Glück – da war doch noch was. Ja, eine der unbeliebtesten Tätigkeiten ist die Steuererklärung zu machen. Jede*r versucht es so gut wie möglich zu verdrängen.

  1. Sammle über das Jahr Belege oder Quittungen, man muss zwar diese bei der Steuererklärung nicht mitschicken, aber so behältst du den Überblick ob du schon über die Steuerpausch-Beträge (Freibeträge) drüber gekommen bist z.B. bei den Werbungskosten liegt diese Grenze bei 1000€.
  2. Hol dir Hilfe – Es gibt unzählige Bücher oder Zeitschriften über dieses Thema oder du löst es elegant und gibt’s deine Steuererklärung einem Lohnsteuerhilfeverein oder Steuerberater. Übrigens kann man diese Hilfen auch wieder von der Steuer abziehen.
  3. Ehrenamtliches Engagement zahlt sich aus – auch für die Steuer.

Seit dem 01.02.2021 gibt es höhere Steuerfreibeträge. Die Ehrenamtspauschale liegt bei 840€ pro Jahr und die Übungsleiterpauschale bei nun 3.000€ pro Jahr.

  1. Neben deinem Ehrenamt kannst du auch mit Spenden gutes Tun und gleichzeitig deine Steuerlast reduzieren. Bis zu 20% deines Einkommens kannst du unter Sonderausgaben absetzen wenn du an gemeinnützige und steuerbegünstigte Organisationen spendest.
  2. Für alle die, die unter Aufschieberitis leiden und die Steuererklärung auf die lange Bank schieben: Wenn ihr eine freiwillige Steuererklärung abgebt hab ihr bis zu 4 Jahren Zeit dazu.
  3. Schau dir auch für das kommende Jahr an was du als Werbungskosten für deinen Beruf oder (Zweit)-Studium/ -Ausbildung absetzen kannst. Somit kannst du dir überlegen ob noch eine Fortbildung machst oder auch Fachliteratur  zulegst.

Das ist jetzt nur eine kleiner Einblick in die Welt der Steuererklärung. Wenn du mehr Infos brauchst schau einfach bei den folgenden Seiten vorbei.

https://www.finanztip.de/blog/steuererklaerung-junge-arbeitnehmer/

https://www.steuern.de/arbeitnehmer-steuerlich-absetzbar.html

Was jedoch das Beste an der Steuererklärung ist: Wenn man den Bescheid zugestellt bekommt und eine Rückerstattung erhält.

Das Lächeln: Unbezahlbar.

Neu in München

Neu in der Großstadt. Du triffst täglich Menschen in der U-Bahn, beim Einkaufen, im Hausflur und doch hast du noch nie mehr von ihnen gehört als ein mehr oder weniger freundliches „Grüß Gott“ - wenn überhaupt. Natürlich gibt es die Kolleg*innen in Arbeit und Ausbildung oder die Kommiliton*innen im Studium und doch sind es oft nur flüchtige Bekanntschaften, die man außerhalb von Arbeit, Ausbildung oder Studium nicht oft sieht.

Umringt von Menschen und doch manchmal etwas einsam. Das Kennenlernen neuer Freunde in einer Stadt wie München gestaltet sich oft schwieriger, als man es sich vorstellen würde. Die scheinbar einfachste Variante neue Kontakte zu knüpfen ist so banal und doch so einfach: einfach ansprechen. Auf Partys, in der U-Bahn, wo auch immer. Jedoch möchte nicht jede*r an einer Supermarktkasse oder Bushaltestelle angesprochen werden und die obligatorischen 1,5 m Abstand  und Maske machen das Ganze auch nicht einfacher.

Man kann also Glück haben oder aber doch riskieren als die creepy Person abgestempelt werden, die die ganze Zeit ungefragt Leute anspricht…

Sucht man online, wird man schnell fündig auf der Suche nach gleichgesinnten. Es gibt unzählige Facebook Gruppen, Apps und Foren in denen Menschen sich vernetzen. Der Vorteil daran ist, dass man in solchen Gruppen direkt mit den Menschen in Kontakt ist, die auch auf der Suche nach Austausch sind.

Es ist ein bisschen wie in einen Verein zu gehen (übrigens auch ein guter Ort, um Leute kennenzulernen). Sich mit Menschen mit den gleichen Interessen zusammentun und Hobbies teilen. Es ist also möglich auch online Kontakte zu knüpfen und neue Leute kennenzulernen und dank der unzähligen Videokonferenzplattformen oder dem Telefon auch Kontakt zu Freunden zu halten.

Dennoch sehnen wir uns nach den Konzerten, Biergartenbesuchen und sogar Bürogängen und unsere Kolleg*innen, nach persönlichen Kontakten und abhängen mit (neuen) Freunden.

Solltest du dich in diesem Text wiedergefunden haben, komm doch mal bei unserer „Newcomer Reihe“ vorbei 😉 Coole Aktionen, neue Leute und jede Menge Spaß garantiert!

Ohrenschmaus - Podcasts zum interessierten Lauschen

Ab 21 – Deutschlandfunk Nova

Nein, hier gibt es kein FSK ab 21. Der Podcast bzw. Live-Sendung gibt’s immer Montag bis Freitags ab 21 Uhr. Interessante Menschen erzählen ihre Geschichten.

Von der Suche nach der Liebe bis hin zu kreativen Ideen im Job – der kleine AHA-Moment ist garantiert.

 

 

Die Lösung – der Psychologie Podcast

Du möchtest dich selbst besser kennenlernen? Es gibt nicht die „eine“ Lösung aber durch die Anregungen in diesem Podcast kannst du dein Chaos in deinem Kopf oder bei deinen Gefühlen etwas Ordnung reinbringen.

 

Im Namen der Hose

Keine Angst, hier wird nicht hinter vorgehaltener Hand über Sex geredet – sondern offen und mit sehr viel Humor. Der Aufklärungspodcast geht nicht nur der Frage nach „Was macht an?“ oder „Wie siehts da untenrum aus?“ sondern auch „Wie will ich meine Beziehung gestalten?“. Ein ziemlich gut aufklärender Podcast, ohne dass die Moralkeule geschwungen wird und das einem die Schamesröte ins Gesicht steigt.

 

Pumuckl – ein Hörspielklassiker

„Was sich reimt ist gut“ meinte der Pumuckl als er seinen Auftritt in dem berühmte Meister-Eder-Werkstatt hatte. Übrigens war das im Hinterhaus der Widenmayerstraße 2 im Lehel in München. Der Podcast holt einen durch die Streiche des kleinen Kobolds in die eigene Kindheit zurück. Und wenn man genug hat, macht man es wieder Pumuckl: „Ich geh schaukeln“.

 

Alle Podcasts findet ihr auf allen gängigen Podcast-Plattformen.

Ein Bart für die Männergesundheit

Als ich vor zehn Jahren mein Abitur machte, konnte man bei den älteren Jungs an meiner Schule ein seltsames Phänomen beobachten: pünktlich zu Beginn des Novembers kamen alle sauber rasiert in den Unterricht, um sich dann bis Ende des Monats einen – manchmal mehr, manchmal weniger – imposanten Schnurrbart wachsen zu lassen. Die Lebensdauer dieses Gesichtsschmucks war bei den meisten zwar dann relativ begrenzt, der symbolische Gehalt der Geste aber auf jeden Fall gegeben. Denn, was wie ein Spleen von pubertären und spät-pubertären jungen Männern wirken mag, hat einen ernsten Hintergrund: die Teilnahme am sogenannten „Movember“, einer weltweiten Aktion, die auf das Thema der Männergesundheit aufmerksam machen will.

Entstanden ist der Movember (zusammengesetzt aus „moustache“= Schnauzbart und November) im Jahr 2003 in Australien und hat sich seit dem über die ganze Welt verbreitet. Die Aktion soll ein Bewusstsein für spezifische Männerleiden schaffen, ein spezielles Augenmerk liegt dabei auf Hodenkrebs, Prostatakrebs und psychischer Gesundheit. Bei letzterer sticht vor allem die stark erhöhte Suizid-Rate heraus, bei welcher sich weltweit ungefähr jede Minute ein Mann das Leben nimmt.

Die Webseite zum Movember informiert über die Krankheitsbilder, klärt über Hilfsmöglichkeiten auf und lädt zur Beteiligung an Aktionen wie dem Schnurrbart wachsen lassen oder „Move for Movember“ - einer Challenge, 60 km für die 60 Suizide pro Stunde zu laufen- ein. Inzwischen kann man sich auch per App beteiligen und so ganz leicht das oft unterschlagene Thema „Männergesundheit“ ins Bewusstsein bringen. Alle Infos dazu findet man unter https://de.movember.com/?home.

Weniger ist mehr?!

Wenn man auf Google nach Minimalismus sucht findet man über 7,7 Millionen Suchergebnisse. Ganz schön Paradox für ein Thema, bei dem es ja eigentlich um Reduktion geht. Was diese Zahl jedoch zeigt ist, wie groß in unserer Zeit der ständigen Verfügbarkeit und des überflussreichen Konsums die Sehnsucht nach dem Wesentlichen ist.

Denn das ist es, worum es im Grunde beim Minimalismus geht. Nicht um Verzicht oder darum, alles wegzuschmeißen und ein asketisches Leben zu führen. Es geht vielmehr darum, ein Mehr im Leben zu haben als ein Weniger.

Mehr bedeutsame Ding, mehr Lebensfreude, mehr Platz für die wichtigen Dinge des Lebens. So lautet ein Grundprinzip, nur Dinge zu besitzen, die einem Freude bereiten. Und hier kannst auch du ganz einfach anfangen: Nimm einmal bewusst die Dinge, die du besitzt, in die Hand und spüre nach, welches Gefühl sie in dir auslösen. Wenn es positiv ist, ist es wert es zu behalten. Wenn nicht, wäre hier vielleicht die Möglichkeit, etwas Balast aus deinem Leben zu nehmen.

Angeblich hat Michelangelo über sein Meisterwerk, den David, gesagt, er habe von Anfang an in dem Marmorblock gesteckt und er habe nur das Überflüssige entfernt. Ich finde das eine schöne Sichtweise, um auf das Leben zu Blicken: Wenn man das Unnötige entfernt kommt das wahre Leben zum Vorschein!

Kritischer Konsum klingt Klasse!

Erdbeeren im Winter, Coffee to go für 1,00 € und meine Zinsen von der Bank kommen aus Geschäften der Rüstungsindustrie – schöne neue Welt!

Toll für mich, aber mein Verhalten hat Konsequenzen für andere Menschen. Sie leiden aufgrund internationaler Handelsbeziehungen an den Folgen von Landgrabbing, Trinkwasserarmut und Pestizidbelastungen im Erbgut bis hin zu Krieg. Vor meiner Haustür hat das zusätzliche Auswirkungen: Bauernhofsterben auf dem Land und der Tante-Emma-Laden um die Ecke schließt.

Zeit umzudenken

Die Rolle des Konsumenten in der Welt des neuen, schönen und glitzernden Konsums heißt auch, mit dem Einkaufskorb und seinem Kaufverhalten Verantwortung übernehmen zu lernen.

Jedes Produkt oder Dienstleistung hat eine Vergangenheit und als Konsument bin ich verantwortlich die Geschichte dahinter zu wissen, d.h. das wie, wo und wer sollte einem Bewusst sein.

Der Artikel soll kein böser „Finger – Zeig“ sein, sondern motivieren selbst zu einem Vorbild für andere zu werden. Nach dem Motto: „Tu Gutes und sprich drüber“ sollen Leute zum Nachdenken und Nachahmen aufgefordert werden.
 

Ein kleiner Schritt für mich aber ein Großer für die Menschheit!

Einfache Tipps für den Alltag:

  1. Leitungswasser trinken
  2. Plastik meiden - eigenen Stofftasche zum Einkaufen benutzen
  3. Einfach mal nichts kaufen – Bewusster Konsumieren
  4. Saisonal einkaufen

Frische Erdbeeren im Dezember, da stimmt doch etwas nicht

  1. Fairer Kaffee und der Morgen kann gut starten
  2. Coffee to STAY – oder nimm deinen eignen Kaffeebecher mit
  3. Lokal statt überregional einkaufen – dem Laden um die Ecke hilfts
  4. Zu gut für die Tonne – Lebensmittel nicht verschwenden
  5. Krötenwanderung – Leg dein Geld bei einer ökologisch-fairen Bank an
  6. Omas Hausmittel sind unschlagbar beim Putzen – Essig, Zitronensäure und Soda verwenden statt teurer Chemiekeulen
  7. ÖPNV, Radl oder zu Fuß – Es gibt viele Wege eine Beziehungspause zum Auto einzulegen
  8. DIY – Sei stolz auf deine selbstgemachten Projekte wie eine Mütze oder Marmelade
  9. Sein statt Haben – Eine Jahreskarte für die Bücherei
  10. Powerduschen – je kürzer und kälter desto weniger Wasser und Energie
  11. Mehrweg für mehr Wert – Einwegflaschen haben ausgesorgt
  12. Getrennte Wege gehen – Ladekabel und Steckdose sollten sich nicht sehen, wenn kein Gerät angeschlossen ist

 

Linktipps:

www.utopia.de

www.cradle-to-cradle.de

www.kritischer-konsum.de

www.nachhaltiger-warenkorb.de

Urlaub 2020

Urlaub 2020?
 

Ins Ausland? Lieber nicht, kann ja in Quarantäne landen
In Deutschland? Die Strände sind ja auch schon voll und Städtetrip im Hochsommer?
Sommer zu Hause? Warum nicht, kann auch schön sein und entspannend
 

Doch auf was habe ich Lust?

  • Endlich mal was schaffen, was man lange vorhatte (weißeln, Hobby anfangen, lustige Kurse belegen)
  • Alle Bücher lesen, die ich mal geschenkt bekommen habe oder mir schon lang vorgenommen habe zu lesen
  • Jeden Tag mit anderen Freunden treffen und den Sommer genießen
  • Neue Leute kennenlernen
  • Oder einfach mal nichts tun und den ganzen Tag im Bett oder auf der Couch gammeln

Ein paar Tipps für Sommerwetter:

  • Isar im nördlich von München (nicht so überfüllt wie im Englischer Garten)
  • Radtour in den Biergarten
  • Besondere Stadtführungen (z.B. vom Museum of urban and contemporary art)
  • Open Air Kino (z.B. Sonne Mond & Sterne)  

Ein paar Tipps für Schlechtwetter:

  • Spieleabend mit Freunden & Lieferservice
  • Gute Filme oder Musik Zuhause genießen
  • Escape Games (online oder analog)


Es gibt viele Möglichkeiten und Ideen für einen Urlaub Zuhause. Wichtig ist nur sich zu überlegen was würde ich in meinem Urlaub normalerweise machen? Ausschlafen? Essen gehen? Freunde treffen? Museen besuchen? Handy ausmachen? Oder einfach den ganzen Tag am Strand liegen?

Egal was es ist, mach es in deinem Urlaub Zuhause genauso und nimm dir frei von deinem Alltag!

Umsonst und Draußen

Ausflugstipps im S-Bahn-Bereich

Das versunkene Dorf

Hört sich nach Atlantis an, ist aber Fröttmaning. Aufgrund von Müll wurde das Dorf verlagert, bis auf die Kirche und ihren künstlerischen Doppelgänger ist nicht mehr viel über aber es trotzdem spannend dort spazieren zu gehen. Auf dem Deponiehügel, dort wo das Windrad sich dreht hat man einen genialen Ausblick, ideal zum Picknicken.

Wer noch etwas Ruhe von der Autobahn möchte, kann einen Abstecher zur Fröttmaninger Heide machen. Ein Naturschutzgebiet auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz, deswegen die ausgewiesenen Wege nicht verlassen. Einfach U-Bahnstation Fröttmaning links verlassen und schon steht man in der Natur.

Kurt-Landauer-Weg 8, 80939 München-Fröttmaning

ÖPNV: U6, Haltestelle Fröttmaning, Richtung Stadion gehen, rechts über die Brücke.

 

Der lebendige Friedhof

Einen besonderen Besuch kann man dem Ostfriedhof abstatten. Neben berühmten Persönlichkeiten, die hier ihre letzte Ruhe fanden (z.B. Modeschöpfer Rudolf Moshammer oder König Ludwigs Leibarzt Dr. Gudden) sind die Bauwerke mit Brunnen und Balustraden schön anzusehen.

St. Martin-Str. 1, 81541 München-Obergiesing

ÖPNV: Tram 15, Haltestelle Ostfriedhof; S7, Haltestelle St.-Martin-Str.

 

Pasing – Venedig – und zurück

Wer das Gefühl von Urlaub in Venedig ohne Touristen möchte, kann sich in Pasing dem großen Vorbild sehr Nahe sein. Ein Viertel durchzogen von der Würm lässt einen vermuten in der venezianischen Stadt zu sein.

Planegger Str. 64, 81241 München-Pasing

ÖPNV: alle S-Bahnen, Haltestelle Pasing, Bus 265, Haltestelle Planegger Str.

Umsonst & Draußen

Ausflugstipps im S-Bahn-Bereich

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