
Vielen Menschen ist es wichtig, ihr Leben so zu führen, dass auch Andere ein gutes Leben auf unserem gemeinsamen Planeten führen können - heute, aber auch in Zukunft.
Inspirationen, Tipps und Anregungen, wie das gelingen kann, gibt es viele. Du findest sie in Blogs, auf den sozialen Medien, in gedruckten Büchern, Zeitschriften und überall im Alltag. Einige haben wir für dich hier zusammengestellt. Klick dich durch und such dir was aus, was dir entspricht!
Das Thema Nachhaltigkeit ist inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen und in unserem Alltag präsent. Firmen bemühen sich um das Image eines nachhaltigen Unternehmens, Parteien legen in ihren Wahlprogrammen Konzepte für mehr Nachhaltigkeit fest und auch die einzelnen Menschen versuchen, ein nachhaltigeres Leben zu Leben. Doch was bedeutet „Nachhaltigkeit“ eigentlich und was ist mit einem „nachhaltigen Leben“ gemeint?
Ursprünglich stammt der Begriff aus der Forstwirtschaft und wurde z.B. bereits 1560 in der kursächsischen Forstordnung erwähnt. Dort war mit Nachhaltigkeit gemeint, längerfristig zu denken und nur so viel Holz zu entnehmen, wie nachwachsen kann. Dies gewährleistet, dass die natürliche Regenerationsfähigkeit des Waldes erhalten bleibt und so die Waldbestände auch auf längere Frist gewährleistet sind. Schon in diesem Kontext wurde auch von Carl von Carlowitz das Dreieck bzw. das Drei-Säulen-Modell von Ökologie, Ökonomie, und sozialer Gerechtigkeit entwickelt, das auch heute noch Anwendung findet.
Die Idee der Nachhaltigkeit geht also über den reinen Umweltschutz hinaus und hat ebenso die Generationengerechtigkeit (genug Ressourcen auch in der Zukunft) und die soziale Gerechtigkeit (genug Ressourcen zum Leben für alle Menschen) im Blick. So wird ein weites Feld aufgespannt, um auf seine*ihre eigene Art und Weise aktiv zu werden und nachhaltig zu leben.
Mit einem nachhaltigen Lebensstil ist dann Alles gemeint, was zu einer der Dimensionen beiträgt. Möglichkeiten, hier aktiv zu werden gibt es viele. Was alle gemeinsam haben ist, erstmal ein Bewusstsein für die Wichtigkeit des Themas zu erlangen und dann bewusst zu handeln und zu leben.
Viele gute Ideen, was ihr dazu machen könnt, findet ihr z.B. hier:
https://spiegeldich.net/nachhaltig-leben-anleitung
Quellen:
https://gopandoo.de/blogs/blog/was-bedeutet-nachhaltigkeit-verstehen-bewegen-nachhaltig-leben
https://www.wir-leben-nachhaltig.at/aktuell/detailansicht/nachhaltigkeit

Es gibt einen ganzen Wirtschaftszweig, der viel Geld umsetzt mit Waren und Dienstleistungen, die andere zur Verfügung stellen. Sharing Economy heißt der Fachbegriff und Firmen wie Uber, Blablacar, Airbnb und andere leben davon. Und für die eigentlichen Besitzer ist springt ein finanzieller Beitrag zur Refinanzierung heraus. Eine echt gute Sache.
Echt gut auch wie der Heilige Martin das vorgemacht hat. Die wenigsten Sharing Economy Firmen werden sich wohl auf Sankt Martin berufen. Aber wir könnten es doch. Man muss nicht gleich eine Firma gründen und eine Website programmieren, um den Grundgedanken Wirklichkeit werden zu lassen, anderen vom eigenen Reichtum etwas abzugeben. Wie wäre es, mal zu überprüfen was Du in Deinem Haushalt so alles besitzt, das Du auch mal teilen könntest? Mein Akkuschrauber liegt die meiste Zeit im Schrank. Das Bügeleisen auch. Und so geht es wahrscheinlich den meisten Haushaltsgeräten und Werkzeugen. Gründe doch eine Sharing Economy in Deinem Haus. Frag über einen Aushang wer von Deinen Nachbar*innen was zu verleihen hat und hängt eine Liste im Treppenhaus auf. Das hilft nicht nur in mancher Notlage und schont die Umwelt, sondern fördert gleichzeitig auch die Nachbarschaft.
Stefan, Jugendseelsorger in München Mitte

Erdbeeren im Winter, Coffee to go für 1,00 € und meine Zinsen von der Bank kommen aus Geschäften der Rüstungsindustrie – schöne neue Welt!
Toll für mich, aber mein Verhalten hat Konsequenzen für andere Menschen. Sie leiden aufgrund internationaler Handelsbeziehungen an den Folgen von Landgrabbing, Trinkwasserarmut und Pestizidbelastungen im Erbgut bis hin zu Krieg. Vor meiner Haustür hat das zusätzliche Auswirkungen: Bauernhofsterben auf dem Land und der Tante-Emma-Laden um die Ecke schließt.
Zeit umzudenken
Die Rolle des Konsumenten in der Welt des neuen, schönen und glitzernden Konsums heißt auch, mit dem Einkaufskorb und seinem Kaufverhalten Verantwortung übernehmen zu lernen.
Jedes Produkt oder Dienstleistung hat eine Vergangenheit und als Konsument bin ich verantwortlich die Geschichte dahinter zu wissen, d.h. das wie, wo und wer sollte einem Bewusst sein.
Der Artikel soll kein böser „Finger – Zeig“ sein, sondern motivieren selbst zu einem Vorbild für andere zu werden. Nach dem Motto: „Tu Gutes und sprich drüber“ sollen Leute zum Nachdenken und Nachahmen aufgefordert werden.
Ein kleiner Schritt für mich aber ein Großer für die Menschheit!
Einfache Tipps für den Alltag:
Frische Erdbeeren im Dezember, da stimmt doch etwas nicht
Linktipps:
Lebensmittelverschwendung ist kein abstraktes Problem – etwa ein Drittel aller Lebensmittel wird in Deutschland weggeworfen, oft schon bevor sie überhaupt zuhause ankommen. Allein in München werden täglich 168 Tonnen an Lebensmitteln weggeworfen, obwohl 60 Tonnen davon noch genießbar wären (foodsharing-muenchen.de). Wir verschwenden damit nicht nur wertvolle Ressourcen, sondern schaden auch dem Klima, der Umwelt und letztlich unserer Gesellschaft.
Du willst etwas dagegen tun? Hier kommen ein paar Tipps:
🥕 Smarter einkaufen: Liste schreiben & nur das holen, was du wirklich brauchst.
🍏 Ugly but tasty: Schnapp dir auch krummes Obst & Gemüse – schmeckt genauso gut!
🫑 Lose statt Packung: Kauf Obst & Gemüse ohne Plastik – so landet nicht gleich alles im Müll, nur weil eins schlecht ist.
🥖 Retten & sparen: Check „Rettertüten“ im Supermarkt oder hol dir über „Too Good To Go“ Brot, Essen & Obst/Gemüse zum kleinen Preis.
👃 Trust your senses: Haltbarkeitsdatum ≠ Wegwerfdatum. Schau, riech, probier!
🍝 Restefeste feiern: Reste kreativ verwerten oder einfrieren.
🤝 Teilen statt Tonne: Essen mit Freunden, Nachbarn oder via Foodsharing teilen.
🍽️ In Restaurants: Kleine Portion bestellen & Reste einpacken (lassen).
🤝 Mitmachen statt zuschauen: Werde aktiv bei Foodsharing oder den Tafeln und rette gemeinsam mit anderen Lebensmittel.
💚 Gesetzliche Änderungen fordern: Schreibe deinem Abgeordneten, unterzeichne eine Petition oder spende an eine Umweltorganisation für Lobbyarbeit.
Jedes Jahr entstehen an Weihnachten in Deutschland Tonnen an zusätzlichem Müll. Und der besteht nicht nur aus den Verpackungen der neu gekauften Geschenke, sondern auch aus sehr viel Geschenkpapier.
Viele Geschenkpapiersorten sind mit Kunststofffolien, -lacken oder mit Glitzer aus Plastik beschichtet und können daher nicht mal im Altpapier entsorgt und recycelt werden.
Doch es gibt Alternativen: in Japan gibt es zum Beispiel schon sehr lange die Tradition, Geschenke in schönen bunten Tüchern zur verpacken, den Furoshiki. Leider sind diese schönen bunten Tücher nicht gerade günstig, wenn man sie neu kauft. Wie gut dass es auch DIY Alternativen gibt.
Was du dafür brauchst:
Und jetzt geht es los:
Am besten überlegst du dir zunächst wie viele Tücher du in welcher Grüße aus deinen Stoffen bekommst. Es ist besser wenn die Tücher zu groß sind, als zu klein, da du sie dann kreativer verwenden kannst.
Ich habe mich für Tücher in den Maßen 100x100cm und 60x60cm entschieden und komme damit gut aus.
Die Tücher können auf die Verschiedensten Weisen gefaltet und geknotet werden. Wenn ihr doch noch eine Geschenkband verwenden wollt, nehmt eines aus Stoff, auch dass kann lange verwendet werden.
Sollte ein Tuch mal dreckig werden, einfach waschen. Ist es zu verknittert, einfach bügeln.
Ermutigt doch auch andere aus eurem Familien- und Bekanntenkreis auf Tücher umzusteigen und tauscht an jedem Geburtstag und Weihnachtsfest durch.
Viel Spaß beim Basten und Schenken!
Miriam Grottenthaler, Jugendseelsorgerin München Süd-West




Viele Alltagsprodukte wie Duschgel oder Tiefkühlpizza enthalten Schadstoffe, die mit Erkrankungen wie Krebs oder Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht werden. Apps wie die CodeCheckApp oder ToxFox zeigen dir Inhaltstoffe von Kosmetikprodukten und Lebensmitteln. Du kannst dir beispielsweise anzeigen lassen, ob schädliche Stoffe oder Mikroplastik enthalten sind oder wie die Zucker/Fett/Zusatzstoff Zusammensetzung ist.
Täglich werden etwa 168 Tonnen an Lebensmitteln in München weggeworfen, obwohl 60 Tonnen davon noch genießbar wären. Mit Apps wie Foodsharing oder Too Good to go kannst du Abhilfe schaffen und sogar noch kostenlos/günstiger leckeres Essen bekommen.
Gut muss nicht immer neu sein. Bei Vinted oder Ebay Kleinanzeigen kannst du ganz einfach schöne gebrauchte Kleidung, Möbel und vieles mehr kaufen, und das für wenig Geld. Du brauchst mal wieder ein neues Handy oder Kopfhörer? Dann schau bei rebuy vorbei. Hier werden Elektrogeräte komplett geprüft und neu aufgesetzt und du hast sogar noch 36 Monate Garantie. Hast du selbst ein paar Schätze in deinem Zimmer, die du nie nutzt? Dann kannst du damit sogar noch Geld verdienen.